Home-Office: Wie effektives Arbeiten auch ohne Büro funktioniert

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Für viele Arbeitnehmer ist es ein wahr gewordener Traum und ein Stück Freiheit, ein paar Tage im Home-Office arbeiten zu dürfen. Vor allem in Zeiten der Pandemie gibt die Arbeit von zu Hause die Chance auf etwas Normalität im Alltag. Doch häufig reicht nicht nur ein Laptop und ein Tisch, um dem Arbeitsablauf Struktur zu geben. Der Tag im Home-Office erfordert Disziplin, Verantwortung und Selbstmanagement. Wir zeigen dir, wie du es schaffen kannst.

 

Start in den Tag planen

Um mit möglichst viel Motivation in den Arbeitstag starten zu können, solltest du dir am Tag zuvor bereits einen festen Bereich für deinen Arbeitsplatz einrichten. Such dir einen Ort, der viel Tageslicht und Ruhe bietet. Danach kannst du alle benötigten Arbeitsmittel wie zum Beispiel deinen Laptop, Zettel, Stifte sowie kleine Snacks bereitlegen. Umso schöner und geordneter der Bereich eingerichtet ist, umso motivierter wirst du an die Arbeit gehen. Auch vor der eigentlichen Arbeit kannst du schon einige Tipps beachten. So ist es sinnvoll, schon am Abend zuvor eine festgelegte Uhrzeit zu haben, zu der dein Arbeitstag beginnen soll. Leg beim Frühstück das Smartphone am besten zur Seite, da du ohnehin den ganzen Tag schon vor einem Bildschirm verbringen wirst. Nach der kleinen Stärkung kannst du dann deiner morgendlichen Routine nachgehen, Zähne putzen und dir passende Kleidung raus legen.

 

Einrichtung von Tagesroutinen

Wenn du es dann an deinen neuen und selbst eingerichteten Arbeitsplatz geschafft hast, kann der Tag starten. Um in konzentrierten Phasen nicht abgelenkt zu werden, schalte dein Smartphone vorsichtshalber auf lautlos und schließe alle nicht notwendigen Tabs in deinem Browser. Falls dir das schwerfallen sollte, kannst du auch die Anwendung „Momentum“ von Google Chrome aktivieren, welche dir beim Öffnen eines neuen Tabs lediglich ein schönes Landschaftsbild sowie deine To Do Liste und die Uhrzeit anzeigt. Für die Einteilung des restlichen Arbeitstages setze dir bewusst kleine Pause, die du immer wieder zwischendurch mit ein bisschen Bewegung kombinierst.

 

Ziele für mehr Leistung setzen

Aller Anfang ist schwer. Daher ist es wichtig, sich gerade zu Beginn der Zeit im Home-Office keinen Druck zu machen. Mit ein paar Hilfsmitteln wirst du ganz von allein fokussiert bleiben. So hilft die Anfertigung einer To Do Liste bei der Einhaltung deiner Ziele. Setze die Aufgaben, die Priorität haben an den Anfang und die Aufgaben, die Zeit haben, an das Ende. So kann die Liste ganz simpel von oben nach unten abgearbeitet werden und die Motivation steigt bei jedem neu gesetzten Haken. Falls es keine Prioritäten gibt, kannst du auch mit den Aufgaben beginnen, die dir besonders Freude bereiten oder sehr schnell erledigt werden können. So schaffst du dir selbst auf schnellem Weg erste Erfolgserlebnisse.

 

Abwechselung und Austausch

einbauen Im Laufe des Tages wirst du sicherlich auch einmal einen kleinen Tiefpunkt haben, in dem die Kreativität genau so sehr fehlt wie deine Motivation. Zu dieser Zeit könnte deine Lieblingsplaylist für bessere Stimmung und Abwechselung sorgen. Falls du keine Liste angelegt haben solltest, kannst du auch einfach nach vorgefertigten Playlists für die Arbeit schauen. Damit fühlst du dich auf jeden Fall den ganzen Tag gut unterhalten. Außerdem solltest du trotz Home-Office ab und an in den Austausch mit deinen Arbeitskollegen kommen. Auch wenn diese nicht am selben Ort sind wie du, kann eine anregende Kommunikation zu neuen Inspirationen und Wissensaustausch führen. Ihr könnt dafür per Videochat zusammenkommen oder ganz einfach zum Telefon greifen.

Schlussendlich können ein paar Tage im Home-Office mit etwas Selbstdisziplin und einem gelungenen Arbeitsmanagement durchaus angenehm sein und Stress lindern. Wichtig ist am Ende nur, dass man eine gesunde Balance zwischen Privat- und Arbeitsleben findet und beide Bereiche im Arbeitsflow nicht zu sehr miteinander vermischt.

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