10 wertvolle Offline-Marketing Tipps

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Online Marketing ist seit Jahren kein aufstrebender Trend mehr, sondern ein fest etabliertes Werkzeug für die profitable Generierung von Aufmerksamkeit, Kunden und Reichweite. Instagram, Facebook, aber auch YouTube und klassische Online-Newsletter sind aus der Welt des Marketings nicht mehr wegzudenken. Wer braucht im Zeitalter der digitalen Werbemöglichkeiten noch das alteingesessene Offline-Marketing? Du! Warum das so ist und welche Chancen sich für dich auftun, erfährst du hier!

1. Maßgeschneiderte Ansprache der Zielgruppe
Wen möchtest Du mit deiner Dienstleitung oder deinem Produkt begeistern? Diese grundsätzliche Frage solltest du dir ganz am Anfang stellen. Eine allgemeine Werbebotschaft, die alle anspricht, wird keinen ansprechen, weil sie vom Briefkasten direkt in den Müll wandert. Kunden wollen das Gefühl haben direkt angesprochen zu werden, deshalb solltest du überlegen, wo es sinnvoll sein könnte deine Werbemittel zu verteilen. Du hast eine neue Bar und willst junge Menschen ansprechen? Dann verteile deine Flyer beispielsweise eher um das Gebiet eines studentischen Wohnheims. Aber auch bei der Auswahl und der Gestaltung solltest du immer deine konkrete Zielgruppe im Kopf haben. Recherchiere, was Menschen, die sich für dein Unternehmen interessieren für Bedürfnisse und Interessen haben. Dieser wichtige Punkt sollte auch bei allen folgenden Punkten beachtet werden.

2. Der „Haptik-Effekt“
Digitalisierung ist ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite erwarten Menschen, dass man dich online erreichen kann, sie schauen sich Produkte über ihren Monitor an und klicken sich durch verschiedenste Websites. Auf der anderen Seite wünschen sich immer mehr Menschen aufgrund dieser Entwicklung den direkten, haptischen Kontakt zum Produkt. Das belegen auch Studien. Große Unternehmen, wie beispielsweise TUI nutzen diesen psychologischen Effekt in der Auswahl ihrer Werbemittel. Kleine Handtücher, die nach Sonnenmilch duften dienen als Erinnerungen an den letzten Strandurlaub. Einen ähnlichen Effekt kannst auch du dir zunutze machen! Wenn du beispielsweise im touristischen Bereich im Harz angesiedelt bist, dann erreiche deine Kunden über haptische Werbemittel, die positive Assoziation wecken. Einen ähnlichen Effekt kann man auch über interessante Giveaways erzielen.

3. Rabatte, Rabatte, Rabatte
Ein wahrer Klassiker, der auch im Jahre 2020 den Verkauf ankurbeln kann, ist der gezielte Einsatz von Vergünstigungen. Ob als Rabatt-Coupon verbunden mit einem Flyer im Briefkasten, als Aktion in Form von „Kaufe 3, zahle 2!“ oder als Belohnungsmechanismen in Form von Treueboni. Die Auswahl ist groß und kann den Verkauf deutlich ankurbeln. Da die Gefahr besteht, dass bei der Flut an Flyern, Zeitungen und Coupons deine Rabattaktion untergehen könnte, wäre es für dich ratsam, wenn du deinen Gutscheinen das gewisse Etwas verleihst. Ein auffälliges, modernes, professionelles Design oder eine schicke Postkarte können hier den Unterschied ausmachen.

4. Empfehlungsmarketing
Gute Arbeit spricht sich rum, aus diesem Grund solltest du stets im Hinterkopf behalten, dass Mund-zu-Mund-Propaganda ein mächtiges Instrument ist. Wenn deine Mitarbeiter glücklich sind, dann erzählen sie Freunden, Familie und damit potenziellen Kunden davon. Gleiches zählt selbstredend auch für den Kundenservice und den Umgang mit potenziellen Kunden. Freundlichkeit kann hier ein erstaunlich effektives Mittel sein.

5. Radio
Radio ist nicht nur etwas für die ganz Großen. Auch kleinere Unternehmen können von diesem effektiven Medium profitieren. Erreiche deine Kunden direkt am Frühstückstisch oder auf dem Weg in den Feierabend. Die genauen Kosten lassen sich zwar pauschal nicht angeben, da Faktoren, wie die Länge des Spots, die Häufigkeit und der Zeitraum der Schaltung eine tragende Rolle spielen, jedoch lassen sich die Preise transparent auf den jeweiligen Websites der Radiosender einsehen. Viele Überschätzen die Kosten, informiere dich deshalb, ob es für dich sinnvoll ist.

6. Banner und Poster
Hast du schon mal etwas vom „Mere-Exposure-Effekt“ gehört? Dieses Modell aus der Psychologie besagt, dass alleine das wiederholte Darbieten eines neutralen Reizes dazu führt, dass man ihm gegenüber positiver eingestellt ist. Du kannst dir diesen Effekt zunutze machen, indem du Banner und Poster in deiner Stadt positionierst, am besten an Plätzen, wo besonders viele Menschen sich regelmäßig bewegen.

7. Visitenkarte
Deine Visitenkarte repräsentiert dein Unternehmen nach außen und sollte aus diesem Grund professionell und zeitgemäß aussehen. Alle Kunden, denen du deine Visitenkarte geben wirst, haben nicht nur die Möglichkeit, sich bei dir zu melden, sondern haben zusätzlich ein Gesicht, das sie mit deinem Unternehmen in Verbindung bringen.

8. Beziehung aufbauen
Dieses Jahr sind die meisten Veranstaltungen aufgrund der aktuellen Situation bzgl. Covid-19 abgesagt worden, doch wenn die Lage sich verbessert und die ersten Hallen sich wieder füllen, dann solltest auch du dich zeigen. Bereite dich vor, erstelle Kontaktbögen und gehe aktiv auf die Messebesucher zu.

9. Zeitungsanzeige
Ob am Sonntag auf dem Frühstückstisch oder direkt am Kiosk geholt: Zeitungen sind immer noch ein beliebtes Medium und ideal, wenn du eine spezielle Zielgruppe ansprechen möchtest. Die Kosten variieren, aber eine gut platzierte, professionelle Anzeige kann Aufmerksamkeit auf dein Unternehmen ziehen.

10. Beides Verbinden
Offline- und Online-Marketing müssen sich nicht gegenseitig ausschließen. Warum verbindest du nicht einfach das Beste aus beiden Welten? Ein QR-Code auf dem Flyer sorgt für Aufmerksamkeit und bringt neue Besucher auf deine Website. Da Gewinnspiele ein Garant für Aufmerksamkeit sind, kannst du auch über deine Social Media Kanäle einen Fotowettbewerb starten und über Print, Radio oder Flyer darauf aufmerksam machen. Sei einfach kreativ!

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